Rückblick und Monatsbetrachtung April 2019

Unbeständig, windig und wechselhaft mit diesen Worten lässt sich die erste Märzhälfte beschreiben. So konnte die frühe Weidenblüte bis auf einzelne „Fenstertage“ (z.B. 17. März) von unseren Bienen eher schlecht genutzt werden.

Erst zum kalendarischen Frühlingsbeginn sorgte das Azorenhoch Hannelore für Flugwetter und so konnten unsere Bienen doch noch Weidenpollen eintragen. Parallel blühten schon die ersten Marillenbäume an den Hauswänden die für den ersten Nektar sorgten. Am 25.03. und die darauf folgenden Tage, sorgte Tief Louie über den Britischen Inseln, für kühles und wechselhaftes Wetter bei uns im Ländle. Es verirrten sich sogar einzelne Schneeflocken bis ins Rheintal. Die Wetterprognose für das Monatsende verspricht uns wieder ein Hoch Namens Irmelin, mit milden und somit flugtauglichen Temperaturen.  

Bemerkenswert und somit hervorzuheben, ist die Stärke einiger voraus eilender Bienenvölker! Durch den „ersten Antreiber“ die Haselblüte gepuscht zeigen diese Bienenvölker schon 9-10 mit Bienen voll besetzte Waben! So kann bei diesen „Brummern“ heuer deutlich früher der Honigraum aufgesetzt werden. 

Vorausgedacht, empfehle ich von solchen Brummern, früh Brutableger zu machen, um einem möglichen Schwärmen zuvor zu kommen!  

Der April macht was er will! So ist mit fortschreiten des Monats und wärmeren Tagen, in „unseren Breiten“, im Monat April – immer mit „jedem Wetter“ (Kälterückschläge, Regen, Sonnenschein, Hagel usw.) zu rechnen.

Die Bienenvölker im April

Wie in der März Monatsanweisung dargestellt baut die Bienenvölkerführung ganzjährig auf die Beobachtung von Pflanzenwelt und Volksentwicklung unter Zuhilfenahme von Wetterbericht und Wetterprognose.

Eine gute Woche früher als gewohnt, hat wie Eingangs erwähnt die Steinobstblüte begonnen. Marille, Mirabelle, Zwetschke, Kirsche meist in dieser Abfolge, läuten diese Nektarspender die  Frühjahrstracht ein. 

Mit dem „Großen Blühen“ sind in enger Folge und leichtsichtbar auch Löwenzahn, Apfel, Ahorn, Rosskastanie, Bärlauch und andere „Quellen“ beteiligt. Getriggert durch Nektar und Pollen finden im Bienenvolk enorme Umwälzungen statt.

Drei Voraussetzungen ermöglichen eine rasante Frühjahrsentwicklung:

  • stabile Frühjahrswärme,
  • üppiges Trachtangebot (Futterfluss), 
  • eine leistungsfähige Königin, die in der Lage ist, eine große Zahl befruchtetet Eier zu legen.
Abb. 1:  Biene im Anflug auf eine Kirschblüte

Volksentwicklung:

Als Beispiel stelle man sich vor.

Sind es Anfang April 6000 Bienen und bleibt die Wetterentwicklung als auch die Temperaturen zur „Blüte“stabil, so kommt erstmals viel Nektar und Pollen (Futterfluss von außen) als Nahrung für die Bienenbrut herein! 

Angesichts dieser ersten „Massentracht“, wird die Königin von ihren Hofstaat mit dem königlichen Futtersaft (Gelee Royal) dermaßen „gemästet“ das sie täglich 2000 Eier legt! 

Die Tracht erstreckt sich über 10 Tage – sagen wir – vom 15. bis zum 25. April, so schlüpfen nach einer Entwicklungszeit von 21 Tagen, ab dem 7. Mai täglich 2000 Eier! So hat dieses Volk am 17. Mai plötzlich ca. 26.000 Mitarbeiterinnen. 

Diese Hochphase der Bruttätigkeit hält ein Bienenvolk je nach Witterungs- und Trachtverlauf sowie Standort von Mitte April bis Ende Mai. Das Bienenvolk kann je nach „Futterfluss“ (Tracht) von Außen dieses Niveau mitunter auch bis zur Sommersonnwende ( 21.06.) halten. So kann bis dahin ein Bienenvolk gut 60.000 Individuen umfassen. Es ist in jedem Jahr aufs Neue beeindruckend, wie die Zahl der Bienen in einem Bienenvolk in diesen Wochen förmlich explodiert! 

In alten Lehrbüchern wird der Entstehungs- und Lebenszyklus einer Frühjahrs- bzw. Sommerbiene mit der „Dreiwochenregel“ erklärt.

  • vom Ei bis zur schlüpfenden Biene  – > drei Wochen
  • Stockbiene (Innendienst) – >   ca. drei Wochen 
  • Sammelbiene (Außendienst) – > ca. drei Wochen
Abb. 2
Quelle: slideplayer.org/slide/8866882

Durch den zunehmenden Futterfluss von außen erwacht der Bautrieb!

Verbringt die Jungbiene die ersten Tage ihres Lebens vorwiegend mit Zellen putzen und Brutpflege, so ändert sich das nach 10 – 12 Tagen. Nun sind die Wachsdrüsen an ihrem Hinterleib voll entwickelt, sie können jetzt zwischen ihren Hinterleibsringen kleine weiße Wachsplättchen „ausschwitzen“. Dieses Bienenwachs wird mit der Fersenbürste der Hinterbeine zu den Vorderbeinen gereicht danach mit den Mundwerkzeugen gekaut, elastisch gemacht und dann zur Wabe verbaut. Die Baubienen hängen sich wie Zirkusakrobaten mit den Köpfen nach oben gerichtet – ketten- oder traubenförmig untereinander. Auf diese Weise bilden sie ein Lot zur Ermittlung der Senkrechten und können daher die Böden der einzelnen Zellen exakt senkrecht ausrichten. Jede Biene besitzt besonders sensible Haare die als Sinneszellen fungieren. Diese Haare zeigen wo oben und unten ist und welchen Winkel ihr Körper zur Senkrechten bildet. Somit ist die Baubiene ihr eigenes Senklot, ihr eigener Kompass und Mikrometer.

Abb. 3: „Ausgeschwitzte“ Wachsplättchen an den Hinterleibsringen.
Quelle: imkerverein-eilenburg.jimdo.com/informationen/die-honigbiene/wusstet-ihr-schon/

Wie in der Märzbetrachtung schon erwähnt ist es durch diese Expansion nicht verwunderlich das Tätigkeiten und Eingriffe (Erweiterungen) an unseren Bienenvölkern anstehen. 

Gerade JungimkerInnen brauchen Einblick und Praxis in die Bienenarbeit und die erlangt man nun mal beim „Arbeiten“ mit den Bienenvölkern. Gerade dieser Aspekt legitimiert JungimkerInnen, am und mit dem Bienenvolk zu arbeiten. Und wenn man was tut, dann soll es gut geplant sein!

Trotzdem soll die „Eingriffsdevise“ über das gesamte Bienenjahr heißen: 

So wenige Eingriffe wie möglich so viele wie nötig!

Ein weiterer Satz der mir wichtig erscheint und sich für viele Fachdisziplinen und so auch für die Imkerei übernehmen lässt lautet:

Man muss in der Imkerei viel Wissen um wenig zu tun!

So nun aber genug der Philosophie.

Was steht an? Witterung und Temperatur passen? 

Wie viele Völker sind zu öffnen, mit was ist vorausschauend bei meinen Völkern zu rechnen und somit zu tun? 

Vorab den Flugbetrieb und das „Spiel“ am Flugloch beobachten!

Vorab Stockwindelkontrolle (Gemüllstreifen, Varroaabfall usw.), wenn möglich Blick von unten (durch den Gitterboden) auf das Bienenvolk. 

Nebst der Grundausstattung, (Schutzkleidung, Stockmeisel, Smoker, Wassersprüher, Messer) sollte dem „Eingriffsmotiv“ entsprechend, Zargen und Wabenmaterial (Futter- Pollenwaben, Mittelwände, Baurahmen, Absperrgitter) vor Ort vorhanden sein.

Eingriff  =  Ein- bzw., Durchsicht mit System:

Eine gute Beobachtungsfähigkeit, ein gutes Auge und das Wissen auf was beim, und während dem öffnen eines Volkes zu achten ist, minimiert die Dauer des Eingriffs auf ein „nötiges“ Maß.

Raucher anwerfen und los geht’s!

Vorsichtiges öffnen – sofortiger Blick welcher Teil und wie viel Waben werden von den Bienen besetzt (Volksstärke?) – ist das Volk ruhig oder braust es (Weisellos)? – was rieche ich? – Stockduft (frisch eingetragener Nektar!?) – dann vielleicht mit einem kurzen Rauchstoß zurückdrängen – vorsichtiges ziehen einer Randwabe – Futter? – offenes und/oder verdeckeltes Futter vorhanden? – nächste Wabe nach innen – Pollenwabe (matt schimmernder und somit frisch eingetragener oder glänzender älterer Pollen)!? – oder schon Brut (Arbeiterinnen- oder Drohnenbrut? – Anordnung auf der Wabe – obiger Futterkranz, dann Pollen, Arbeiterinnenbrut in welchen Stadien und wie angeordnet? – geschlossenes homogenes oder lückenhaftes Brutnest? „stehende“ Eier dann wird die Königin nicht weit sein – Weiselnäpfchen oder gar Weiselzellen? – wie verhalten sich die Bienen bei meinem Eingriff (bleiben sie ruhig auf der Wabe sitzen oder sind sie nervös und fliegen sie ab? – greifen die Bienen an oder sind sie sanftmütig? – immer ruhiges hantieren mit Achtung auf die Königin (mit ihr steht und fällt das gesamte Volk!).

Abb. 4
Quelle: blog.imkereiobstwiese.de/wp-content/uploads/2010/06/brutwabe.jpg

Dieser obig erwähnte Gedankengang (Abfolge / Algorhytmus) ergibt sich mir beim öffnen jedes Bienenvolkes. Durch das mehrmalige öffnen und vergleichen mehrerer Bienenvölker während der Bienensaison lässt sich für jede/jeden ImkerIn mit den Jahren eine Routine erlagen und „Wesentliches = das Wissen auf was beim Öffnen und Durchsehen zu achten ist“ schnell erkennen und dabei die Eingriffsdauer wie schon Eingangs erwähnt minimieren.

Wie erfolgt die Erweiterung:

Der Vollfrühling ist durch die Blüte von Apfel, Rosskastanie und Löwenzahn, später auch durch Bärlauch und Himbeere gekennzeichnet, bei mildem Wetter und beginnender Hauptblüte, geht es Schlag auf Schlag. Sind die eingehängten Mittelwände/Baurahmen ausgebaut und bestiftet sowie ist die Brutraumzarge/n voll mit Bienen besetzt (leicht durchhängend/Bienenbauch) kann dann der erste Honigraum (Zarge) aufgesetzt werden. 

    Abb.  5
Quelle: Bienen Aktuell, 2016/4, Seite 9 

Der Brutraum in dieser Darstellung besteht aus zwei Flachzargen kann genauso als „ein Brutraum“ angesehen werden.

Die Honigraumzarge kann von mir schon zu Hause vorbereitet werden. Sie schaut beim imkern mit Absperrgitter so aus, dass wenn vorhanden 4 – 6 ausgebaute Honigraumwaben (unbebrütet) in der Mitte platziert, links und rechts von Mittelwänden flankiert werden. 

Beim imkern ohne Absperrgitter mache ich es umgekehrt 4 – 6 Mittelwände (im Kern) werden links und rechts von ausgebauten Honigraumwaben flankiert. Wenn keine ausgebauten Honigraumwaben vorhanden sind, können auch nur Mittelwände genommen werden. 

Mit ausgebauten Waben wird der Honigraum aber besser und schneller von den Bienen angenommen!

Nach dem vorsichtigen öffnen der Beute und einem kurzen Rauchstoß, wird von mir die Randwabe (1-ste Stelle) gezogen – immer ruhiges hantieren mit Achtung auf die Königin! Ist sie nicht vorhanden, diese Wabe auf den umgekehrt und zur Seite gestellten Deckel stellen. An der 2- ten oder 9- ten Stelle sollte der Baurahmen sein – Kontrolle ob ausgebaut schon bestiftet oder gar schon verdeckelte Drohnenbrut vorhanden ist. Wenn verdeckelte Drohnenbrut vorhanden ist kann dieser ausgeschnitten oder entfernt und durch einen neuen Baurahmen (oder Leerrahmen) ersetzt werden. 

An dieser Stelle möchte ich erwähnen: Der Bau- oder Drohnenrahmen ist eine natürliche biotechnische Maßnahme zur Varroareduktion. Wenn die meiste Drohnenbrut verdeckelt ist kann/sollte er entfernt werden. Die Varroamilben wissen dass ihnen durch den verlängerten Entwicklungszyklus der Drohne (24 Tage), drei Tage länger Zeit bleibt als bei der Arbeiterinnenbrut, um sich zu vermehren. Es schlüpfen 2 geschlechtsreife Milben und die Muttermilbe! So reduziert mehrmaliges (dreimaliges) Ausschneiden des Drohnenrahmens bis zu ca. 40 % des Jahresendbefalls an Varroamilben! Wird diese Maßnahme konsequent betrieben wird der „Varroadruck“ und somit die „Schadensschwelle“ zeitlich nach hinten verschoben! Abwechselndes Einhängen von zwei Baurahmen beschäftigt Baubienen, Königin und Ammenbienen und wirkt somit schwarmvorbeugend. Dadurch vermeidet man auch Wildbau im hohen Gitterboden. 

Wird am Baurahmen gebaut ist keine Schwarmneigung vorhanden! Er fungiert somit auch als Schwarmindikator bzw. „Stimmungsbarometer“ und zudem als rückstandsfreier Wachslieferant. 

Nun störe ich das Brutnest nicht länger! Sind alle gezogenen Waben/Baurahmen in gleicher Reihenfolge in den Brutraum zurückgestellt setze ich das Absperrgitter (wenn gewünscht) und den Honigraum (Zarge) auf. Nun gilt es nur noch auf gutes Wetter zu hoffen!

Trachtnutzung – Vorräte Sammeln: Routenplanung im Blütenmeer!

Auf die Nutzung besonders von Massentrachten ist die Honigbiene spezialisiert!

Die Fähigkeit, in begrenzter Zeit (Trachtperiode) möglichst viel sammeln zu können, sichert die Erhaltung der Art durch Vermehrung und Speicherung von Vorräten für den kommenden Winter. Eine hohe Effizienz wird erreicht, wenn viele Arbeitskräfte für das Einbringen und genügend Raum für die Speicherung der Vorräte zur Verfügung stehen.

1. Tänzchen im Stock

Es wäre Energieverschwendung, wenn ein Volk alle Sammelbienen ziellos nach Nahrung suchen lassen würde. Daher werden spezielle „Spurbienen“ auf die Suche nach Futter geschickt. Sind die Spurbienen fündig geworden, fliegen sie nach Hause und melden ihre Funde. Dies geschieht in Form von Tänzen auf den Waben. Je nach Entfernung führen Bienen entweder einen „Rundtanz“ oder einen „Schwänzeltanz“ auf.

Rundtanz – „Sucht in der nächsten Umgebung!“

  • Liegt die Trachtpflanze bis zu 100 m entfernt, tanzt die heimkehrende Sammelbiene Kreisbögen auf einer senkrechten Wabe.
  • Andere Sammelbienen folgen der Tänzerin, denen sie in Tanzpausen Futterkostproben abgibt.
  • Am Duft und am Geschmack prägen sich die Bienen die Art des Futters ein.
  • Je heftiger und schneller sie tanzt, desto lohnender und ergiebiger ist die Futterquelle.
Abb. 6
Quelle: www.digitalefolien.de/biologie/tiere/insekt/biene/sprache.html

Schwänzeltanz – „Langstrecken Infos!“

  • Liegt die Futterquelle 100 m und weiter entfernt, dann tanzt die Biene einen Tanz in Form einer Acht, wobei sie die Mittelstrecke mit dem Hinterleib schwänzelt.
  • Beim Schwänzeltanz werden neben der Art und Ergiebigkeit des Futters auch Entfernung und Richtung der Nahrungsquelle mitgeteilt.
  • Jede Biene kann sich mit Hilfe des Sonnenstandes den Flugwinkel merken, den sie beim Flug zur Futterquelle eingenommen hat.
  • Der Schwänzeltanz vermittelt nicht nur Informationen, er hat außerdem auch eine motivierende Eigenschaft.
Abb.  7
Quelle: www.swen-buschfeld.de/bienen/tanz_01.html

Bienen orientieren sich auf ihren Erkundungs- und Sammelflügen zusätzlich an Bäumen, Büschen, Waldrändern, Straßenverläufen, Bächen und ähnlichen Merkmalen in der Landschaft. Sie können so an den Strukturen der Landschaft, die sie während eines Fluges wahrnehmen, die Entfernung zwischen einem Ziel und ihrem Stock abschätzen. Bienen haben damit eine Art optischen Kilometerzähler. Alle Bienentänze weisen nicht präzise auf ein Ziel hin sondern auf das Zielgebiet in dem sich die Nektarquelle befindet. Für Rekrutinnen (Nachtänzerinnen) heißt es nun:“ Immer der Nase nach“!

2. Beduftung 

Erfahrene Sammlerinnen (Spürbienen) beduften durch einen aufregenden „Brauseflug“ den Weg zum sowie den Zielort / Nektarquelle. Dabei stülpen die Bienen ihr Duftorgan, die sogenannte Nasanov-Drüse aus, versprühen so den Duftstoff Geraniol. So entsteht ein hoch effektives wegweisendes Locksignal.

3. Blütenduft

Und nicht zuletzt haben zusätzlich Blütendüfte, die als Fremdsignale den Sammlerinnen (Spürbienen) anhaften eine hohe Bedeutung um die Nektarquelle aufzuspüren!

Somit ist es ein Zusammenspiel von Bienentanz, der die suchende Biene (Rekrutin) in ein Zielgebiet führt, sowie die Weg- und  Zielort  Beduftung durch den Brauseflug als auch der Blütenduft selbst, der Sammlerin und Nektarquelle im Feld zusammenbringt. 

Blick voraus:

Ist es beim „Großen Blühen“ (Ende April bis Ende Mai) mild, so finden unsere Bienen gute Entwicklungsbedingungen vor! In solchen Jahren kann man von starken Bienenvölkern einige verdeckelte Blütenhonigwaben entnehmen und schleudern. 

Ich bitte euch niemals alle Honigwaben zu entnehmen!!!

Denn die bestehende Bienenbrut und die geschlüpften Bienen wollen versorgt sein! Dabei ist gerade auf starke Bienenvölker zu achten (große Population = viele Fresser), sie sind immer die ersten die Hunger leiden und auf „Sparmodus“ schalten. Während der kompletten „Saison“ auf genügend Futtervorrat in den Bienenvölkern achten!

Im Mai und Juni gilt es neben der Schwarmverhinderung und Ablegerbildung natürlich großes Augenmerk auf weitere „Trachtangebote“ der Natur zu richten. 

Der/Die „sportliche“ Wanderimker/In wird sich schon zu Jahresbeginn eine „Ertragsstrategie“ zu Recht gelegt haben. Mit den Bienen Wandern, ins Gebirge (Alpenflora), zu einer gut beobachteten „Waldtracht“ – Tanne? Mann / Frau will ja doch ein wenig Honig ernten. 

Wer Wandern möchte, sollte sich rechtzeitig um einen Termin zur Untersuchung seiner

Völker durch unsere Bienensachverständigen Wulz Bernhard, Schedler Martin kümmern! 

Zu diesen und weiteren Themen in der nächsten Monatsanweisung mehr. Mit Imkergruß, euer Peter