Monatsbetrachtung Mai 2018

War der Ostersonntag (1.4.) noch kalt und regnerisch, so stellte sich in der darauffolgenden Woche durch Föhnlage mildes Frühlingswetter ein. Auch die Tage vom 8. bis 15.04. waren gekennzeichnet durch sehr mildes Wetter mit einhergehender Steinobst- und darauffolgendem Beginn der Kernobstblüte, und dadurch erster großer Nektareintrag -> der Bautrieb erwachte. Durch keinen Regen während der erwähnten Tage, ging die Entwicklung in der Natur verzögert, hingegen in den Bienenvölkern stetig voran. So konnte gegen Monatsmitte bei den „Starken“ Bienenvölkern der Honigraum aufgesetzt werden. Durch den ersten Regen seit Ostern am 16.04., erfolgte die erwartete „Naturexplosion“. In der darauffolgenden frühsommerlich milden Woche bis zum 25.04. (mit Temp. bis 27° C) setzte der Vollfrühling mit Birnen-, Apfel-, und Löwenzahnblüte ein. Unsere Bienenvölker dehnten in den letzten Tagen und Wochen getriggert durch das warme Wetter und den anhaltenden Futterfluss von außen ihr Brutnest massiv aus. Täglich schlüpfen viele Jungbienen, lediglich die „Masse“ an Flugbienen fehlte uns in den letzten Tagen, erst in dieser Woche ist eine merkliche Zunahme an Flug- bzw. Sammelbienen zu bemerken. Auf zwei zu kalte Monate (Februar/März) folgte ein nun überdurchschnittlich milder April. Der heurige April wird allem Anschein nach der wärmste seit es Aufzeichnungen gibt! Rückschau 2017: 20. und 21.04.2017, Nachtemp. – 3°Grad, Tagestemp. von 0° bis 5°Grad und Schneedecke für 4Tage!!


Foto 1: Blühende Apfelbäume im Vollfrühling

Die Bienenvölker im Mai / Volksentwicklung

Auch im Mai steht die Beobachtung und Beurteilung von Volksentwicklung/Stimmung sowie der Pflanzenwelt (Tracht) und Witterung an erster Stelle. Die Tages- und Nachttemperaturen nähern sich frühsommerlichen Niveau. Unsere Bienenvölker expandieren massiv! So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch unsere Bienen, wie jedes „Geschöpf“ dieser Erde reproduzieren möchte.

Die Honigbiene vermehrt sich über das Schwärmen, bei dem mindestens zwei Teile entstehen, der Haupt- oder Vorschwarm, der mit der alten Königin eine neue Behausung sucht, und das abgeschwärmte (zurückbleibende)Volk, das noch einen oder mehrere Nachschwärme abgeben kann. Es ist daher klar:

  1. Wegen dieses Aderlasses fällt das abgeschwärmte Volk wochenlang für die Honigproduktion aus.
  2. Schwärme sind dem Tod geweiht, wenn sie nicht gefangen werden.
  3. Beim Schwarmfang kann es leicht zu Unfällen kommen. Die erwähnten Gründe sollten ausreichen, warum eine „möglichst“ schwarmfreie Völkerführung anzustreben ist.

Der/Die Ertragsimker/In mit großer Völkerzahl wird durch Selektion und Zuchtauslese weiterhin versuchen den Vermehrungstrieb wegzuzüchten. Meiner Meinung nach, macht es viel eher Sinn durch steuernde Wirtschaftsweise die Entwicklung der Bienen so zu lenken, das die Bienenvölker nicht Schwärmen. Natürlich wünscht sich auch der Hobbyimker/In dass seine Völker nicht Schwärmen und ihre „geballte Kraft“ sich nicht in zwei oder mehrere Teile aufteilt. Trotzdem wird es beiden selbst durch Steuerung und Einsatz diverser „Lenkmanöver“ kaum gelingen ohne „Schwärmerei“ über die „Schwarmperiode“ (Anfang Mai – Ende Juni) zu kommen. Werden die Tage kürzer erlischt die Schwarmneigung.

Solange die Königin im Frühjahr Tag für Tag mehr Eier ablegt, ist vorgesorgt, dass die jungen Ammenbienen mit Pflegearbeit ausgelastet sind. Das ändert sich, wenn die Königin ihre Eiablage nicht mehr steigern kann. Spätestens drei Wochen nach Erreichen ihrer maximalen Legeleistung schlüpfen jeden Tag soviel erwachsene Bienen wie Larven aus den Eiern. Dann kann sich unter den Ammenbienen Arbeitslosigkeit ausbreiten, die zum Ausbruch der Schwarmstimmung bzw. zum Einläuten des „Schwarm-Countdowns“ führt.

Durch zusammenspielende Auslöser / Trigger wie:

  • durch Platznot, so das die Königin im Brutraum keine freien Zellen um Eier zu legen vorfindet,
  • Arbeitslose Ammenbienen (somit Überschuss an Futtersaft / Gelee Royalstau) oder stetig schlüpfende Bienen die für eine „Enge“ im Stock sorgen,
  • durch eine Schlechtwetterperiode und somit arbeitslose Flugbienen,
  • durch eine in die „Jahre“ gekommene Königin, nachlassende Legeleistung und Pheromon,
  • durch „erhöhte“ Temperatur, Bienenbeute steht an der prallen Sonne,
  • durch genetische Faktoren erhöhter Schwarmtrieb,
  • durch mangelnde Möglichkeit zu Bauen,
  • durch ein nach der „Blütentracht“ mangelndes Trachtangebot
  • und andere…

erwacht in unseren Bienenvölkern der Schwarmtrieb. Die Königin wird nicht mehr mit Gelee Royal versorgt, (damit wird sie wieder „Flugtauglich“ gemacht) es folgt ein Rückgang ihrer Pheromonabgabe es entsteht eine Disharmonie im Volk und es werden Weisel/Schwarmzellen angezogen. Die Kippkontrolle (einseitiges anheben des Honigraums / Weiselzellen?) gibt dabei einen schnellen Einblick in ein Bienenvolk um dessen Schwarmbereitschaft zu kontrollieren.

Ignorierte Mittelwände und/oder nur halb ausgebaute Baurahmen, somit ein erloschener Bau- und Sammeltrieb sind Indizien die für einen aufkeimenden Schwarmtrieb sprechen. Werden In einem Volk schon Weiselzellen (Schwarmzellen) gepflegt ist es nur durch drastische Maßnahmen vom Vorhaben des Schwärmens abzubringen.
Der Schwarmabgang kann oft verhindert werden, wenn alle Schwarmzellen vor ihrer Verdeckelung zerstört werden.
Bei diesem „Zweikampf“ im Bienenvolk, Imker/In gegen Schwarmtrieb gilt:
Wer zuerst aufgibt verliert ☺. Und zudem sei erwähnt, das Ausbrechen aller Schwarmzellen mit konsequenter wöchentlicher Nachkontrolle und andere komplexe Handlungsschritte führen nicht immer, also nur bedingt zum Erfolg!


Foto 2: Kurios! Dieser Schwarm ließ sich auf der Leiter nieder mit der normalerweise Schwärme „geschöpft“ werden!


Foto 3: Schöner Vorschwarm auf einem Apfelbaum

Das Naturschauspiel des Schwärmens fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue, neben ein wenig Ärger ist doch auch immer ein großes Stück Freude über einen dann doch geschöpften Schwarm dabei. Über das „wie Einfangen“ (Schöpfen) „des Bienenschwarms“ könnte man Geschichten und Bücher Schreiben. Nach dem „Großen Blühen“ wird es heuer wohl auch einige Schwarmgeschichten zum Nacherzählen geben ☺.

Ich möchte nur so viel sagen, kein Schwarm ist es Wert sich in große Gefahr zu begeben! Der BZV- Hohenems beheimatet einige „ausgefuchste Schwarmfänger“, die alle möglichen Tricks kennen, die jedem Vereinskollegen/In bei schwierigen „Fällen“ gerne behilflich sind (Whats App-Gruppe).

Mein persönlicher Schwarm-Tipp nach erfolgtem Schöpfen; vorausgesetzt der/die Imker/In weiß welches Volk geschwärmt hat! Stelle das abgeschwärmte Muttervolk (Schwärmer) an einen anderen Stellplatz auf deinem Bienenstand, und logiere den eingefangenen Schwarm an derselben Stelle (wo das abgeschwärmte Volk stand) auf einer „frischen“ ganzen Beute mit Mittelwänden ein.

Was geschieht dabei? Es werden noch alle verbliebenen Flugbienen des „Schwärmers“ zu deinem frisch einlogierten Schwarm fliegen und diesen verstärken. Reichliche Futtergabe (mind. 10 Liter Zuckerwasser 3:2) und eine legende Königin (Vorschwarm) lassen ihn schnell zu einem schlagkräftigen Bienenvolk erstarken und alle Mittelwände ausbauen. Dieser Schwarm kann dir im selben Jahr bei einer möglichen Waldtracht noch Ertrag in Form von Honig bringen. Der zweite positive Effekt schaut so aus, der Schwärmer (das abgeschwärmte Volk) wird dir mit Sicherheit keinen Nachschwarm mehr bieten. Er hat keine Flugbienen mehr die schwärmen könnten.

Schwarmvorbeugung und Schwarmverhinderung

Die Schwarmvorbeugung zielt darauf ab, keine Arbeitslosigkeit bei Ammenbienen aufkommen zu lassen. Entweder entfernt man Ammenbienen durch Bildung eines Kehrschwarms (Feglings), oder als Brutableger, noch bevor sie geschlüpft sind. Das Schröpfen von einer oder zwei Brutwaben (mit den ansitzenden Bienen) dient gleichzeitig der Völkervermehrung. Ebenso sorgt man für Vollbeschäftigung durch Aufziehen von Drohnen. Dazu wurde im April beim Aufsetzen des Honigraumes ein Baurahmen neben das Brutnest gehängt. Hier wird Drohnenbau erstellt. Spätestens drei Wochen später kann die verdeckelte Drohnenbrut entnommen und gegen einen neuen Baurahmen ausgetauscht werden. Der Einsatz von zwei Baurahmen, zeitlich versetzt, gewährleistet, dass immergefräßige Drohnenlarven zu versorgen sind. Nebenbei gewinnt man reinstes Wachs und bremst die Entwicklung des Varroabefalls erheblich.
Das einmalige sanfte frühe Schröpfen und die mehrfache Drohnenbrutentnahme wirken sich nicht negativ auf Volksentwicklung und Sammelleistung aus.

Die Devise muss also lauten „Prophylaxe“ = Vorbeugen ist besser als Einfangen ☺, so das der Schwarmtrieb gar nicht erst aufkommt!

Maßnahmen, dass der Schwarmtrieb gar nicht erst erwacht sind,

  • Zeit- und Witterungsgerechte Erweiterungsschritte / Bauangebote setzen, Mittelwände und Drohnenrahmen einhängen sowie Honigraum aufsetzen,
  • geeignete Standortwahl (Halbschatten, Pultständer, Hütte),
  • Drohnenrahmen ausschneiden (Varroareduktion und erneutes Bauangebot).
  • Tracht = Honigtau oder Nektar im Überfluss vorhanden, wird kein Bienenvolk ans Schwärmen denken!

Mein persönlicher Tipp (Lenkmanöver) zur Schwarmverhinderung ist, das Verstellen oder Umstellen der Beuten!

An nahezu jedem Bienenstand mit mehreren Bienenvölkern wird die Volksstärke jedes einzelnen Volkes von dem des Nachbarvolkes mehr oder weniger abweichen. Große Abweichungen können jetzt, wenn nicht schon vorher gemacht, ganz einfach ausgeglichen werden. Neigt ein Volk zum Schwärmen oder ist es „überstark“ kann es ganz einfach mit einem schwächeren „Nachzügler“ vertauscht werden (Standortaustausch). So verlagere ich die ganzen Flugbienen des starken Volkes zum Nachzügler. Dies mache ich am besten abends wen der Bienenflug weitgehend eingestellt ist.
Was geschieht dabei? Der Nachzügler kriegt vom starken mitunter schon schwarmstimmigen Volk die ganzen Flugbienen ab, dieser Nachzügler wird einen großen Schritt nach vorne machen (Erweiterungsschritte müssen folgen). Im Gegensatz fehlen dem schwarmgeneigten Volk die Flugbienen um zu schwärmen! Dieser wird sich überlegen müssen ob er überhaupt noch schwärmen kann.

Als weitere Möglichkeit Schwärme zu verhindern gibt es die Möglichkeit des sanften Schröpfens.

Nach dem Abblühen der Frühjahrsblüte (je nach Wetter – Mitte bis Ende Mai) und der so entstandenen Trachtlücke ist nun ein sehr guter Zeitpunkt, Ableger zu bilden!

  • Durch Entnahme von 2 – 3 Brutwaben (schlüpfende Brut aber auch noch sehr junge Brut – frühes Larvenstadium) aus einem oder zwei überstarken Völkern, und unter Beigabe einer Mittelwand und Futterwabe, können so Brutableger gebildet werden. Im Ablegerkasten mit einer Futtertasche versehen, wird dieser Ableger nach Möglichkeit mind. 2 km vom bisherigen Standort verbracht. Mit sehr engem Flugloch (zwei Bienen breit) aufgestellt. Nach 12-13 Tagen sollte eine selbstgezogene Königin schlüpfen nach weiteren 2 Wochen Wartezeit sollte die junge Königin in Eilage sein. Eine Varroabehandlung (vor Verdeckelung der Brut) versteht sich von selbst! Diese Methode ist wohl die einfachste Art und Weise seinen Bienenbestand zu erweitern.
  • Große, vor dem Flugloch vorsitzende „Bienenbärte“ ermuntern mich jedes Jahr, wenn schon begattete Jungköniginnen zur Verfügung stehen, „Kehrschwärme“ Feglinge zu bilden und so ein „Schröpfen“ vorzunehmen. Aus einem oder zwei überstarken Völkern, werden Bienen aus dem Brut- und Honigraum in eine Kehrschwarmkiste abgekehrt. Dabei gilt es bei den zu schröpfenden Bienenvölkern vorab die Königin zu finden, um diese nicht mit abzukehren! So können jetzt Mitte bis Ende Mai, Kehrschwärme mit 1.5 – 2 kg erstellt werden. Diese kommen für mind. 3 Tage und Nächte mit einer jungen begatteten Königin (gekäfigt) in den kühlen Keller. Dort wird der Fegling sofort mit Zuckerwasser 3:2 gefüttert. Nach mind. 3 Nächten wird der Kehrschwarm, wiederum an einem anderen Standort, auf Mittelwänden eingeschlagen. Durch die im Keller entstandene Freundschaft und in Folge das „ausfressen“ lassen der zugesetzten Königin wird diese Jungkönigin, im Ablegerkasten sofort mit der Eiablage beginnen. Regelmäßige Fütterung als „Starthilfe“ für die nächsten Tage, und eine zeitnahe Varroabehandlung (vor Verdeckelung der Brut) versteht sich von selbst!
  • Die oben beschriebenen und kurz erläuterten Methoden zur Schwarmverhinderung können wir beim nächsten Hock mit Tiefgang besprechen. Ich bitte euch unsere Hocks als Frageforum an unsere erfahrenen Imker/Innen zu nutzen!
  • Bildet Ableger! Sie sind die „Rennpferde“ im nächsten Jahr und Rückgrat jeder Imkerei!

Nun möchte ich noch kurz auf zwei Verhaltensweisen der Bienen eingehen die in den letzten und nächsten Tagen und Wochen wieder des Öfteren am Flugloch oder bei Eingriffen zu beobachten sind bzw. waren – das Sterzeln und Fächeln.

  • Sterzeln dient der Wegweisung,
  • Fächeln dient dem Luftaustausch der Regulation von Temperatur und Feuchtigkeit (Klimatisierung).

Sterzelt die Arbeiterin, hebt sie den Hinterleib sehr hoch an und legt die Ausgänge der Sterzeldrüse durch Herunterziehen der 7. Rückenschuppe frei. Der Anfang der Rückenschuppe wird dadurch freigelegt. In diesem nicht verhärteten, häutigen Abschnitt der Rückenschuppe endet der Ausgang der Duft-/Sterzeldrüse (Nassanoffsche Drüse).
Durch Ventilieren mit den Flügeln unterstützen die sterzelnden Arbeiterinnen die Verbreitung des Duftstoffes in der näheren Umgebung des Stocks. Da hierbei die Flügel Luft aus dem Stock herausziehen, mischen sie Duftstoff mit Stockgeruch. Die heimkehrenden Bienen fliegen ihrem Stockgeruch entgegen.

Bienen sterzeln:

  • Beim Einfliegen von jungen Flugbienen dabei wird durch sterzelnde Bienen am Flugloch der Weg zum Stock markiert.
  • Beim Schwärmen haben Spurbienen des Schwarms einen neuen Bau entdeckt, sterzeln sie am Eingang.
  • Wenn eine reiche Trachtquelle gefunden wurde, sterzeln die Bienen an der Futterstelle selbst wie auf dem Flug dorthin.
  • Sterzelnde Bienen sieht der Imker oft nach dem Abfegen von Bienen. Diese Bienen helfen den Stockbienen durch eine Duftfahne zurück in den eigenen Stock.
  • Ferner bei Weisellosigkeit: Beim Öffnen der Beute sammeln sich viele Bienen auf dem Oberträger und sterzeln. Das Volk ist laut und braust!
  • Wenn eine junge Königin zur Begattung ausgeflogen ist und zurückerwartet wird.


Foto 4: Sterzelnde Bienen am Flugloch – gut zu erkennen am Hinterleib der untersten Biene, befindet sich eine Duftdrüse, die Nassanoffsche Drüse. Mit schnellen Flügelschlägen verbreiten die Bienen den Duftstoff in die Umgebung. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mellifera,_Sterzeln,_Original.jpg

Beim fächeln/klimatisieren ist der Hinterleib abgesenkt und die Sterzeldrüse geschlossen bzw. nicht zu sehen, sie wird für den Luftaustausch auch nicht benötigt.

Bienen fächeln:

  • Abends nach starkem Nektar- oder Honigtau Eintrag / Förderung der Honigreife, (Feuchtigkeit muss raus – zur Eindickung des Nektars oder Honigtau).
  • Zur Klimatisierung der Beute: Durch die nun angewachsenen Brutflächen muss die feuchte verbrauchte Luft raus, und frische Luft muss rein! Regulierung der Bruttemperatur und des CO2 – Gehalts.
  • Zur Kühlung (Wasserverdunstung) an sehr heißen Tagen.

Des Öfteren sind beide Verhaltensweisen zugleich, am Flugloch eines Bienenvolkes zu beobachten!

Gerade der Stockgeruch der letzten Tage und Wochen war für uns ImkerInnen ein Genuss. Würzig süßer Nektarduft war unter Tags aber auch abends nach einem starken Flugtag vor den Bienenstöcken zu riechen. Dieser Duft lässt uns auf eine Blütenhonigernte von unseren „Starken“ Bienenvölkern hoffen!


Foto 5: Goldgelber Blütenhonig „plattelt“ aus der Honigschleuder. Reifer Honig (wenig Wassergehalt) bildet durch seine zähe Viskosität eine „Pyramide“ beim „aufsetzen“ aufs Honigsieb!

Bitte vergesst nicht wie nach der Einwinterung im Herbst, auch jetzt im Frühjahr die Anzahl der ausgewinterten Bienenvölker – per E-Mail an Kurt Reiter zu übermitteln!

E-Mail: reiter_k@aon.at
Grillparzerstrasse 10
6845 Hohenems
Tel: +43 699 11850250

Unser Schriftführer Reiter Kurt, „pflegt“ für jeden von uns, wie ihr wisst die VIS – Datenbank (Völkerzahlerhebung). Dafür sei dir an dieser Stelle gedankt!

Für die Meldung der Völkerzahl gibt es 2 Stichtage:


1. Erhebungsstichtag 31. Oktober: Die am 31. Oktober gezählten „insgesamt betreuten Bienenvölker“ sind spätestens am folgenden 31. Dezember im VIS einzugeben.


2. Erhebungsstichtag 30. April: Die am 30. April gezählten „insgesamt betreuten Bienenvölker“ sind spätestens am folgenden 30. Juni im VIS einzugeben.

Mit Imkergruß, euer Peter